20 November 2011

I NEED TO GET OUT.

Pinguin ist an der Grenze.
Und da sitze ich in meinem Zimmer. Das Licht ist aus, nur die Schreibtischlampe und der Computerbildschirm sorgen für ein wenig Licht. Ich sitze, Kopf auf die Hände gestützt, und lese. Lese von einem Mann, der gut war und gutes getan hat und der jetzt stirbt. Lese von letzten Worten, von Versprechen, von Zusammenhalten. Und ich muss zugeben, ich weine ein bisschen.
Die Tür öffnet sich. Ich sehe kaum auf, drehe nur etwas den Kopf zur Seite- ich sehe dich, ich bin beschäftigt, ein andermal.
Ein Geräusch durchbricht die Stille, dann noch eines. Ich starre, verstehe nicht, kann nicht ganz glauben, was mich da aus der Geschichte reißt- mein Vater furzt in mein Zimmer, zwei Mal, grinst. "Chantal hat ganz schlimme Blähungen, sie sollte sich was schämen." Furzt noch einmal. "Der arme Frosch."
Und geht.
Ich weiß nicht, was ich getan hätte.

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