23 Februar 2011

Posteintrag Nummer 100

Huhn schweinert rein...

das Leben ist seltsam.
es kommt dir wie erst eben vor das dir etwas sehr wichtig ist und du kaum ohne es leben kannst.
und schon jetzt erkennt man das man besser leben könnte ohne es.
in der Vergangenheit das wichtigste.
in der Gegenwart nicht von belang.
es ist komish, erschreckend oder auch einfach nur wunderbar.
wie wenn der wecker klingelt, man aber dann realisiert das man doch ausschlafen kann.
doofes beispiel.
aber genauso fühle ich mich gerade. :)
vergeht Liebe?
ist Liebe eine Illusion?
oder gar eine Entscheidung?
und doch alles was uns umgibt.
sie ist überall denke ich

das Leben ist schwierig.
gerade bist du gesund. du denkst das Leben steht dir offen. du wirst noch soo vieles erleben, sehen und lernen können.
die harte realität.
in der nächste sekunde hat dich ein auto angefahren und du darfst mit deinen 22 jahren um dein Leben bangen. dazu kommt das du gelähmt bist. für immer. und ewig.
wie lange ist ewig?
gibt es momente wo man doch noch beweglich ist?
trotz Lähmung?
was ist besser Tod oder Rollstuhl?



was sagt man solchen Menschen?

du denkst dein Leben ist zu Ende.
du denkst dir und dir allein ist das Grauen zugestoßen.
Du bist wütend! traurig! dich plagen die Worte was wäre wenn, ich damals xy anders gemacht hätte?
warum habe ich das Leben nicht zu schätzen gewusst.

kann man etwas Gutes wirklich nur dann erkennen, wenn man das Schlechte kennt?

Eifersucht überkommt dich.
dein Leben hat keinen Sinn mehr. Du willst nicht mehr leben.
der Tod eine wahre Erlösung.
du beginnst zu hassen.
du hasst alle Menschen, die noch laufen können, leben können, lieben können.
was bleibt so einem Menschen schon wenn nicht der Hass?

der Wunsch nach dem Tod?

sollte es nicht so sein?
aber die Welt hat immer wieder neue Überaschungen.

dieser Mensch, sitzt im Rollstuhl, kann sich nicht bewegen mit 22 Jahren und das für den Rest seines Lebens.
sein Bewusstsein ist das wie der von mir, dir ...
er sitz imRollstuhl, ich knie vor ihm seh ihn an.
ich erwarte Unzufriedenheit, Trauer, Verzweiflung und gar Hass in seinem Gesicht.
was ich bekomme?
das warmherzigste Lächeln, das ich je gesehen habe.
es durchbohrte mich.
ich konnte nicht.
konnte es sein?
ich weinte.


ich liebe diesen Menschen.
heute hat sich die Welt verändert.

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